Der Tag

Der TagDas wird heute wichtig

20.04.2026, 07:45 Uhr

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

im Nahen Osten hat sich die Lage noch mal verschärft. Kurz vor einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran hat das US-Militär einen iranischen Frachter angegriffen. Er habe versucht, die US-Seeblockade zu durchbrechen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Irans Militär sprach von "bewaffneter Seepiraterie" und kündigte an, man werde "bald reagieren", wie der regierungstreue Sender Press TV meldete. Alle aktuellen Entwicklungen können Sie in unserem Live-Ticker verfolgen.

Derweil zeichnet sich bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Bulgarien nach Hochrechnungen eine überwältigende Mehrheit für die Wahlallianz von Ex-Staatschef Rumen Radew ab. Dass sich Radew als Präsident russlandfreundlich gezeigt hatte und sich für Dialog mit Moskau einsetzte, wirft Fragen dazu auf, wie er sich als Regierungschef innerhalb der EU zur Ukraine-Unterstützung positionieren könnte. Russische Zeitungen sehen Radew als den "bulgarischen Orban".

Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz und der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva beraten in Hannover zusammen mit insgesamt 15 Ministern beider Seiten über den Ausbau der Beziehungen der Länder. Kurz bevor das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten vorläufig in Kraft tritt, wird es bei dem Treffen vor allem um wirtschaftliche Fragen gehen.

  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt stellt um 10.00 Uhr die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Vorjahr vor. Die Statistik gibt einen Überblick über die Entwicklung von Straftaten, die der Polizei bekannt werden, sowie über Entwicklungen in verschiedenen Kriminalitätsbereichen.

  • Die große Militärübung "Balikatan" startet auf den Philippinen. Besonders die USA spielen eine zentrale Rolle als wichtigster Partner.

  • Nach fast dreiwöchiger Unterbrechung soll der Prozess um die Entführung der Block-Kinder fortgesetzt werden.

  • Amnesty International stellt seinen Jahresbericht zur Lage der Menschenrechte weltweit vor.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich begleite Sie heute durch die erste Tageshälfte. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an: dertag(at)ntv.de. Auf geht's!

Quelle: ntv.de

Deutschland am Morgen