Der TagDas wird wichtig am "Morgen danach"
Es ist nicht immer leicht, Ihnen am Montag einen guten Morgen zu wünschen, vor allem, wenn am Wochenende Dinge passiert sind, die das Fortkommen der Welt definitiv behindern. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass Russlands Präsident Wladimir Putin seine Macht erneut zementiert hat und unbeirrt weiterhin seine Ansichten in der Welt verbreiten kann. Auszüge gefällig?
Er sei nach eigenen Angaben aufgeschlossen für Gespräche über eine Waffenruhe in der Ukraine während der Olympischen Spiele (26. Juli bis 11.August in Paris). Dabei müssten aber die Interessen des russischen Militärs an der Front berücksichtigt werden.
Wenn es Gespräche über einen möglichen Frieden mit der Ukraine geben sollte, müsste er überlegen, mit wem er das besprechen könnte. Er ließ durchblicken, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dafür nicht in Frage komme.
Sollte es westliche Truppen in der Ukraine geben, könne das die Welt an den Rand eines Dritten Weltkriegs führen.
Mit Blick auf den jüngst verstorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny sagte Putin, so etwas sei immer traurig. Wenige Tage vor dessen Tod sei Putin durchaus bereit dazu gewesen, Nawalny gegen im Westen Inhaftierte auszutauschen. Er habe gesagt, Nawalny solle niemals wieder nach Russland zurückkehren.
Weiter sagte Putin, er sehe in seiner Wiederwahl ein Mandat zur Stärkung des Landes. Sein Wahlsieg zeige, dass es richtig gewesen sei, den gegenwärtigen Weg einzuschlagen. Russland könne nun stärker und effizienter werden. Er werde die Gesellschaft "konsolidieren" und dann werde niemand mehr Russland unterdrückt. Ach Gottchen ... Ich halte mal die Augen für Sie auf, falls etwas wirklich Neues passiert.
Julia Nawalnaja, Witwe von Alexej Nawalny, ging währenddessen in der russischen Botschaft in Berlin wählen.
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