Der TagDelfine im Ärmelkanal mit Schadstoffen belastet

Eine beunruhigende Nachricht: Wissenschaftler haben bei Untersuchungen von Delfinen im Ärmelkanal erhöhte Schadstoff-Werte festgestellt. Besonders die Anteile von Quecksilber und giftigen Chlorverbindungen (PCB) in Haut und Fett der Tiere seien besorgniserregend, heißt es in einer Studie im Fachmagazin "Scientific Reports".
Den Autoren zufolge zählen die gemessenen Quecksilber-Werte zu den höchsten, die jemals bei großen Delfinen festgestellt wurden. Auch die PCB-Belastung ist demnach hoch: Die für Tiere giftigen Chlorverbindungen gelten als eine der Ursachen für den Rückgang von Walen in Europa. Obwohl die Schadstoffe vor gut 50 Jahren verboten wurden, sind sie noch immer in den Gewässern nachzuweisen.
Die Forscher empfehlen nun, das Gebiet zu einer Schutzzone zu machen.