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Der TagDer Helferandrang in Hochwasser-Gebieten reißt nicht ab

21.08.2021, 15:25 Uhr

Auch fünfeinhalb Wochen nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal mit 133 Todesopfern unterstützen viele private Helfer die geschädigten Anwohner. "Der Helferandrang reißt nicht ab", sagt ein Koblenzer Polizeisprecher. Inzwischen sei beim Aufräumen und Säubern auch alles besser organisiert: Es gebe zum Beispiel mehr Shuttlebusse für Helfer und unter ihnen weniger blockierende Falschparker. Die genaue Zahl der privaten Unterstützer im Ahrtal wechselt, am Wochenende haben viele Bürger mehr Zeit dafür.

Die Flutkatastrophe in Vorher-Nachher-Bildern

Die gegenwärtige Zahl der Helfer von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Rettungsdiensten in dem Flusstal hatte der Krisenstab am Freitag mit noch rund 2000 angegeben. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sind an diesem Sonntag gebietsweise kräftige Schauer oder Gewitter in Rheinland-Pfalz möglich. Die Meteorologen schlossen auch örtlichen Starkregen und einzelne Sturmböen nicht aus.

Am 14. und 15. Juli hatte nach weitaus extremeren Niederschlägen eine hohe Sturzflut weite Teile des Ahrtals zerstört. Auch in Nordrhein-Westfalen richteten Unwetter damals enorme Schäden an.

Quelle: ntv.de