Der TagDer Höhepunkt der Kältewelle naht
Wir nähern uns nun schrittweise dem Höhepunkt der Kältewelle. Und wie kalt diese arktische Luft tatsächlich ist, das sieht man vor allem in den höheren Schichten. Wenn wir beispielsweise auf die knapp 3000 Meter Hohe Zugspitze blicken. Dort startet der Tag mit einer Temperatur von an die minus 30 Grad. Durch den bitterkalten Ostwind ergibt sich daraus eine gefühlte Temperatur von um die minus 45 Grad. Für Ende Februar sind das definitiv mal Werte im Rekordbereich.
Aber natürlich steht auf Deutschlands höchstem Berg niemand und wartet auf den Bus oder die Bahn. Dieses zweifelhafte Vergnügen steht aber vielen von uns auch heute wieder bevor. Die Frühwerte bewegen sich in der Westhälfte sowie an der Küsten zwischen minus 3 und minus 10 Grad. Ansonsten sind es verbreitet minus 10 bis minus 17 Grad. Nimmt man hierzu noch den eisigen Wind, dann werden es gefühlte minus 10 bis minus 20 Grad. Auf den Bergen sind es minus 20 bis unter minus 40 Grad. Und auch tagsüber erreichen die Spitzentemperaturen maximal zwischen minus 10 und 0 Grad. Zudem weht weiterhin die böige und extrem kalte Wind aus östlichen Richtungen.
In Sachen Wetter ist die Situation im Ostseeumfeld nach wie vor angespannt. Denn hier ziehen weitere, teils kräftige Schneeschauer ins Land, die außerdem von Schneeverwehungen begleitet sind. Auch im Süden fällt vormittags örtlich Schnee. Im großen Rest beginnt der Tag aber schöner, bevor später da und dort wieder eisige Flocken niedergehen können. Morgen nähert sich die Kältewelle dann ihrem Höhepunkt, wenn der Tag im Flachland vielerorts mit um oder unter minus 10, über Schnee und in exponierten Lagen unter minus 20 Grad beginnt.
Tagsüber - abgesehen vom etwas weniger eisigen Westen und Südwesten - nur selten über minus 5 Grad bei einem weiter eisigen Ostwind. Ab Donnerstag wird's aus Südwesten milder mit ersten Plusgraden am Rhein. Zum Freitag hin wird die Luft aus Südwesten feuchter und es droht Schnee und vor allem im Südwesten gefrierender Regen oder sogar Eisregen. Dazu dann ab morgen mehr. Ihr Björn Alexander