Der TagDer Sturm verzieht sich, dafür gibt's Schauer
Tief "Xavier" ist inzwischen schon Richtung Westrussland abgezogen und brachte zum Teil bis ins Flachland die erwarteten Orkanböen. Hier einige der höchsten Windspitzen. Auf dem Brocken 178km/h, in Berlin-Wannsee 137km/h, in Dessau (Sachsen-Anhalt) 132km/h, in Ebersbach-Neugersdorf (Sachsen) 132km/h, am Flughafen in Braunschweig 122km/h oder im Havelland in Berlin/Brandenburg 122km/h.
Auch heute ist es zwar noch windig, aber bei weitem nicht mehr so stürmisch. Oft weht der West- bis Nordwestwind mäßig bis frisch und kann besonders an der See und auf den Bergen stellenweise schon mal Sturmstärke erreichen.
Der Tag bringt immer wieder Schauer und örtliche Gewitter. Später sinkt die Schneefallgrenze in den Alpen auf 1200 Meter. Über mehr Sonne können sich am Nachmittag derweil der Norden und der Nordosten freuen. Dabei ist es ziemlich kühl, denn neben dem teilweise lebhaften Wind, ist Luft aus polaren Breiten bei uns eingeflossen. Am kühlsten wird es dort, wo es gestern bei bis zu 25 Grad am wärmsten war. Nämlich am Alpenrand bei nur noch 8 Grad. Und während der Süden somit einen enormen Temperatursturz erfährt, ändert sich im übrigen Land nur wenig bei sowieso mageren 9 bis 16 Grad.
Auch am Wochenende bleibt es wechselhaft bis wolkig mit Schauern und kühl. Samstag bei 8 bis 16, Sonntag 9 bis 15 Grad. Aber zumindest wird der Wind schrittweise schwächer. Die freundlichste Ecke wird dabei am Samstag der Südwesten/Süden - zumindest abseits bzw. nach Nebelfeldern. Am Sonntag bekommen die Nordlichter die meiste Sonne ab. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag und ein schönes Wochenende. Ihr Björn Alexander