Der Tag
30. April 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink
Zum Archiv
08:41 Uhr

Tödlicher Unfall mit Linienbus - auch Kinder darin

In Rheinland-Pfalz ist es am Morgen zu einem schweren Unfall mit einem Linienbus gekommen, in dem auch Kinder saßen. Wie die Polizei in Simmern mitteilt, starb ein Mensch, weitere wurden leicht verletzt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich bei dem oder der Toten um einen Insassen eines der Autos.

Um 7.00 Uhr stießen den Angaben zufolge auf der Bundesstraße 327 zwischen Gödenroth und Kastellaun im Rhein-Hunsrück-Kreis zwei Autos und ein Linienbus zusammen. Der Bus war nach Angaben der Polizei mit 19 Menschen besetzt. "Momentan ist die B327 in beide Fahrtrichtungen zum Zweck der Unfallaufnahme gesperrt", heißt es von der Polizei in einer ersten Meldung.

Tödlicher Unfall mit Linienbus - auch Kinder darin
08:15 Uhr

Mordanklage gegen Tiktok-Musiker: Staatsanwaltschaft schildert grausige Details

Eine Woche nach der Mordanklage gegen den US-Musiker D4vd hat die Staatsanwaltschaft in Los Angeles grausige Details zu den Vorwürfen gegen den 21-Jährigen bekanntgegeben. Der Sänger soll ein 14 Jahre altes Mädchen erstochen und dann die Leiche mit einer Kettensäge zerstückelt haben.

In dem neunseitigen Dokument der Anklage wird beschrieben, dass der Musiker mit dem bürgerlichen Namen David Burke eine missbräuchliche sexuelle Beziehung mit dem Mädchen einging, als sie 13 Jahre alt war. Am Vortag ihres Verschwindens im April 2025 hätten sie einen Streit gehabt - der Teenager habe damit gedroht, Dinge über Burke zu enthüllen und seine Karriere zu zerstören. Er habe daraufhin beschlossen, sie "zum Schweigen zu bringen", und sein Opfer mit Messerstichen getötet, führt die Staatsanwaltschaft weiter aus. Unter einem falschen Namen habe er online zwei Kettensägen und andere Hilfsmittel bestellt und die Leiche zerstückelt.

Mordanklage gegen Tiktok-Musiker: Staatsanwaltschaft schildert grausige Details
07:34 Uhr

Bodycam-Video zeigt Festnahme des Angreifers in London

Nach dem Messerangriff auf zwei jüdische Männer in London veröffentlicht die Polizei Bodycam-Aufnahmen. Sie zeigen den Moment der Festnahme des Tatverdächtigen. Laut Polizei ist der 45-Jährige bereits in der Vergangenheit durch schwere Gewalttaten aufgefallen.

Bodycam-Video zeigt Festnahme des Angreifers in London
07:40 Uhr

VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen

Volkswagen hat auch in diesem Jahr zu kämpfen. Der Gewinn der Wolfsburger geht weiter spürbar zurück. Finanzchef Antlitz hat dennoch auch Positives zu verkünden.

VW-Gewinn im ersten Quartal um 28 Prozent eingebrochen
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die USA prüfen nach Aussage von Präsident Donald Trump eine mögliche Truppenreduzierung in Deutschland. Eine Entscheidung solle in Kürze getroffen werden, schreibt er auf seiner Plattform Truth Social. Zur Einordnung: Diese Ankündigung folgt auf Trumps deutliche Kritik an Friedrich Merz - der Bundeskanzler hatte sich kritisch über die US-Offensive gegen den Iran geäußert.

Derweil besucht Merz heute Soldaten des Heeres im niedersächsischen Munster. Der Bundeskanzler will sich über die Einsatzbereitschaft der Landstreitkräfte informieren. Soldaten werden dem Kanzler zeigen, wie sie auf veränderte Bedrohungen durch den militärischen Einsatz von Drohnen und beim Einsatz moderner Beobachtungstechnik reagieren. Merz wird sich auf dem Truppenübungsplatz Munster auch öffentlich äußern.

Diese Themen haben wir heute außerdem im Blick:

  • Steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges könnten die Inflation weiter anheizen und die Europäische Zentralbank (EZB) zum Handeln zwingen. Heute wird der EZB-Rat nach überwiegender Einschätzung von Analysten aber noch keine Zinserhöhung beschließen, sondern abwarten, bis mehr Daten zu den Kriegsfolgen vorliegen. Die Entscheidungen der Notenbank werden um 14.15 Uhr bekanntgegeben.

  • Die deutsche Wirtschaft bekommt die Folgen des Iran-Kriegs mit voller Wucht zu spüren. Statt des erhofften Aufschwungs nach drei mageren Jahren erwarten Ökonomen für das erste Quartal bestenfalls ein Mini-Wachstum. Eine erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht das Statistische Bundesamt um 10.00 Uhr.

  • Die Bundesagentur für Arbeit legt ihre Statistik für den Monat April vor.

  • Außenminister Johann Wadephul setzt seinen zweitägigen Besuch in Marokko fort und will mit seinem Kollegen Nasser Bourita über den Ausbau der Beziehungen sprechen.

  • Im "Fall Fabian" wird das Verfahren gegen eine Angeklagte wegen Mordes fortgesetzt - Mutter und Vater des Opfers sind als Zeugen geladen.

  • Der britische König Charles III. setzt seinen Staatsbesuch in den USA fort.

Mein Name ist Anne Renzenbrink und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus Deutschland und aller Welt. Wie immer freue ich mich bei Fragen, Hinweisen und Kritik über Ihre Mail an dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:02 Uhr

KI-Ranking: Deutschland kann mit globalen Marktführern nicht mithalten

Im Wettbewerb um die besten Köpfe im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) steht Deutschland in der Europäischen Union an der Spitze - kann aber mit den globalen Marktführern USA, Indien, Großbritannien und Kanada nicht mithalten. Das geht aus einer Arbeitsmarktstudie des Berliner Thinktanks Interface (ehemals Stiftung Neue Verantwortung) hervor. Noch im Jahr 2024 belegte Deutschland weltweit den vierten Platz, direkt hinter den dominierenden Nationen USA, Indien und Großbritannien - und lag dabei noch komfortabel vor Kanada und Frankreich. Im Jahr 2025 ist Kanada jedoch an der Bundesrepublik vorbeigezogen.

Global gesehen wird der Arbeitsmarkt für KI-Fachkräfte durch ein amerikanisch-indisches Duopol dominiert. Die USA haben mit 1.001.839 KI-Talenten knapp die historische Millionenmarke überschritten, dicht gefolgt von Indien, das nach einer Aufholjagd nun 991.788 Talente stellt. Weit dahinter festigte Großbritannien mit 145.461 Experten den dritten Rang, während Kanada mit einem großflächigen Talentaufbau auf 133.280 Fachkräfte an der Bundesrepublik vorbeizog. Deutschland rutschte folglich mit 117.336 Talenten auf den fünften Platz ab. Innerhalb der Europäischen Union bleibt Deutschland der führende KI-Standort. Besonders bei den hoch spezialisierten Forschern und Ingenieuren untermauert die Bundesrepublik mit über 17.000 Experten seine Position als führender europäischer KI-Hub. 

KI-Ranking: Deutschland kann mit globalen Marktführern nicht mithalten
06:26 Uhr

Schöpfer der Actionfigur He-Man mit 91 Jahren gestorben

Der amerikanische Spielzeug-Designer Roger Sweet, der in den 1980er Jahren unter anderem die Actionfigur He-Man schuf, ist tot. Ihr an Demenz erkrankter Mann sei am Dienstag friedlich gestorben, teilte seine Ehefrau Marlene Sweet mit. Er wurde 91 Jahre alt. Knapp zwei Jahrzehnte arbeitete Sweet in der Designabteilung des US-Spielzeugherstellers Mattel. Als Mitte der 1970er Jahre die Konkurrenz mit Star-Wars-Actionfiguren großen Erfolg hatte, suchte Sweet nach einer neuen Hit-Figur. Zusammen mit dem Designer Mark Taylor entstand die Figurenserie Masters of the Universe um das blonde Muskelpaket He-Man. Auf die Spielzeugfiguren, die 1982 den Markt eroberten, folgten Cartoon-Serien, Videospiele und Filme.

Bald kämpft der muskulöse Superheld wieder auf der großen Leinwand. Der Spielfilm "Masters Of The Universe" soll Anfang Juni in die Kinos kommen. Darin spielt der Brite Nicholas Galitzine den Prinzen Adam, der eines Tages das Zauberschwert findet, mit dessen Hilfe er Superkräfte erlangt und zum mächtigsten Mann des Universums wird - zu He-Man.

Schöpfer der Actionfigur He-Man mit 91 Jahren gestorben
06:04 Uhr

Neues Heizgesetz kommt mit Kostenbremse für Mieter

Bei der von Union und SPD angestrebten Reform des "Heizungsgesetzes" wird es eine Kostenbremse für Mieter geben. Wenn ein Vermieter noch eine neue Gas- oder Ölheizung einbauen lässt, muss er sich an den Kosten der Netzengelte und des Brennstoffes beteiligen.

Neues Heizgesetz kommt mit Kostenbremse für Mieter
05:58 Uhr

Transportschiff mit geborgenem Buckelwal vor Dänemarks Ostküste

Das Transportschiff mit dem vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern geborgenen Wal ist weiter in Richtung Nordsee unterwegs. Am frühen Morgen fuhr der Schlepperverband vor der dänischen Küste in Richtung der Westküste Schwedens. Laut dem Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder war das Schiff gegen 04.45 Uhr etwa 3 Seemeilen (rund 5,5 Kilometer) südwestlich der dänischen Insel Sejero unterwegs.

Am Dienstag war es gelungen, den wochenlang an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwal in eine sogenannte Barge zu bugsieren. In diesem mit Wasser gefüllten Lastschiff ist das Tier auf dem Weg in Richtung Nordsee. Nach Plänen der privaten Initiative, die für die Bergung verantwortlich ist, soll der Wal in einer mehrtägigen Aktion um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak in die Nordsee gebracht und dann dort ausgesetzt werden. Das dänische Umweltministerium teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass man gestrandete Meeressäugetiere in Dänemark prinzipiell nicht rette. Strandungen seien demnach "ein natürlich vorkommendes Phänomen" und Wale sollten generell "nicht durch menschliches Eingreifen gerettet oder gestört" werden. Zu dem konkreten Fall des an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwals äußerte sich das Ministerium nicht.

Transportschiff mit geborgenem Buckelwal vor Dänemarks Ostküste