Der Tag
20. Februar 2026
imageHeute mit Leah Nowak
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07:34 Uhr

Drei Millimeter zu lang: Berliner Polizei verteilt fehlerhafte Lineale

Irgendetwas stimmt da nicht! Schon im Dezember 2025 bemerkt ein Schüler, dass ein Werbe-Lineal der Berliner Polizei nicht korrekt misst. Statt exakt 15 Zentimeter sind es 3 Millimeter zu viel. Eine stichprobenartige Kontrolle ergab nun, dass auch weitere Lineale des Herstellers ungenau waren. Die Polizei informierte zwar den Hersteller, allerdings zu spät: Rechtliche Ansprüche sind mittlerweile verjährt. Aus Kulanz erstattete das Unternehmen dennoch eine pauschale Summe.

Denn der Schaden war nicht ganz unerheblich: Die Lineale waren 2023 in einer Auflage von 10.000 Stück für rund 3500 Euro angeschafft und ab 2024 bei Veranstaltungen verteilt worden. Künftige Bestellungen sollen bei Lieferung jetzt nachgemessen werden, hieß es.

Drei Millimeter zu lang: Berliner Polizei verteilt fehlerhafte Lineale
07:30 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

die CDU wählt heute ihre Führungsgremien neu. Für den Vorsitz tritt zum dritten Mal in Folge Kanzler Friedrich Merz als einziger Kandidat an. Er war 2022 mit 95,3 Prozent gewählt und 2024 mit 89,8 Prozent im Amt bestätigt worden. Mit Spannung erwartet wird, wie er nun nach fast zehn Monaten im Amt und zum Auftakt eines Wahl-Marathons abschneidet. Zum ersten Mal seit ihrer Regierungszeit nimmt die Ex-Kanzlerin Angela Merkel wieder an einem Parteitag teil. Sie wird aber nicht reden.

Das wird heute außerdem wichtig:

  • SPD und FDP treffen sich ebenfalls zu Wahlkampfveranstaltungen in Darmstadt und Achern.

  • In Neu-Delhi beginnt der letzte Tag des Gipfeltreffens zur Künstlichen Intelligenz.

  • Zum 800. Todestag in diesem Jahr werden die sterblichen Überreste des Gründers des Franziskanerordens, des Heiligen Franziskus, erstmals öffentlich ausgestellt.

  • Auf Zypern treffen sich die EU-Handelsminister.

  • In Frankfurt am Main beginnt der Prozess gegen acht Männer nach einem tödlichen Kopfschuss am Hauptbahnhof Frankfurt. Hintergrund der Tat am 20. August 2024 soll eine Familienfehde in der Türkei gewesen sein.

  • In Köln beginnt außerdem der Prozess gegen zwei Angeklagte wegen eines illegalen Autorennens mit zwei Toten.

Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:08 Uhr

Trump will Atomabkommen mit Saudi-Arabien ohne übliche Auflagen

US-Präsident Donald Trump strebt laut einem dem Kongress vorgelegten Dokument ein ziviles Atomabkommen mit Saudi-Arabien an, das auf zentrale Sicherheitsauflagen verzichten würde. Der Entwurf enthält demnach nicht das Zusatzprotokoll der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), das weitreichende Kontrollrechte wie unangemeldete Inspektionen vorsieht. Zudem würde das Abkommen Saudi-Arabien die Urananreicherung und Wiederaufarbeitung von Brennelementen ermöglichen – Technologien, die auch für den Bau von Atomwaffen genutzt werden können.

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Die Trump-Regierung könnte das sogenannte 123-Abkommen bereits am 22. Februar offiziell im Kongress einreichen. Das Parlament hätte dann 90 Tage Zeit, den Deal mit einer Resolution zu blockieren, andernfalls tritt er automatisch in Kraft. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
Trump will Atomabkommen mit Saudi-Arabien ohne übliche Auflagen
06:50 Uhr

Mordermittlung nach Tod eines rechten Aktivisten in Lyon

Nach dem gewaltsamen Tod eines rechten Aktivisten in Lyon wird gegen sieben Verdächtige wegen vorsätzlichen Mordes ermittelt. Die 20- bis 26-Jährigen sollen einem Haftrichter vorgeführt werden, wie Staatsanwalt Thierry Dran mitteilte. Einige räumten ein, den 23-jährigen Studenten geschlagen zu haben, bestritten jedoch eine Tötungsabsicht. Nach weiteren Beteiligten wird gefahndet. Der Angriff hatte sich am Rande einer Veranstaltung der linken Partei La France Insoumise (LFI) ereignet. Konservative und rechte Politiker vermuten ein linksradikales Täterumfeld mit Verbindungen zur Partei.

Ein Festgenommener ist laut Staatsanwaltschaft parlamentarischer Mitarbeiter eines Abgeordneten der Linksfraktion, drei ordnen sich selbst der radikalen Linken zu. Präsident Emmanuel Macron verurteilte jede Form politischer Gewalt und forderte extreme Parteien - von links wie von rechts - zur Selbstreinigung auf.

Mordermittlung nach Tod eines rechten Aktivisten in Lyon
05:55 Uhr

Eric Dane: "Grey's Anatomy"-Star stirbt mit 53 Jahren an ALS

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Dane hinterlässt seine Frau, die Schauspielerin Rebecca Gayheart, sowie zwei gemeinsame Töchter. (Foto: picture alliance / Billy Bennight/AdMedia)

Der aus der Erfolgsserie "Grey's Anatomy" bekannte US-Schauspieler Eric Dane ist im Alter von 53 Jahren an den Folgen der Nervenkrankheit ALS gestorben. Mehrere US-Medien berichten unter Berufung auf eine Erklärung seiner Familie über den Tod des Darstellers, der seine Erkrankung im April vergangenen Jahres öffentlich gemacht hatte. Noch im Oktober hatte sich Dane kämpferisch gezeigt: Er wolle die schwere Krankheit nicht akzeptieren und für seine Familie da sein, hatte er in einem Video gesagt.

ALS ist unheilbar und greift das zentrale und periphere Nervensystem an. In "Grey’s Anatomy" verkörperte Dane sechs Jahre lang den plastischen Chirurgen Dr. Mark "McSteamy" Sloan und wurde damit einem Millionenpublikum bekannt.

Eric Dane: "Grey's Anatomy"-Star stirbt mit 53 Jahren an ALS