Der TagDer eisige Wind macht es noch kälter

Der Start in den Tag ist vielerorts mal wieder frostig kalt, streckenweise mit Glättegefahr durch Reif oder gefrierende Nässe. Am kältesten ist es am Alpenrand mit teils zweistelligen Minusgraden, wie in Oberstdorf oder auf dem höchsten deutschen Berg, der Zugspitze auf knapp 3000 Metern Höhe. Dafür geht es tagsüber Richtung Alpen oft sonnig weiter. Derweil ziehen im Norden und Nordosten unseres Landes dichtere Wolken durch, die zwischenzeitlich Schauer bringen können: teils als Regen, teils als Schnee. Ansonsten ist es mehrheitlich trocken, die Sonne hat es gegen Nebel oder Hochnebel aber zum Teil ziemlich schwer, sich länger durchzusetzen.
Dabei macht sich allmählich kältere Luft bemerkbar. So werden es heute maximal zwischen minus 4 Grad am Alpenrand und plus 4 Grad bei den Nordlichtern. Zudem weht ein teilweise eisiger Wind aus Ost bis Nordost. Somit fühlen sich die winterlichen Temperaturen nochmals kälter an. Die gefühlte Temperatur, der sogenannte Windchill, liegt zur Mittagszeit meistens im Frostbereich. Auf den Bergen ist es am eisigsten bei unter minus 10 Grad: beispielsweise auf dem Brocken (Harz) bei minus 15 Grad, auf dem Fichtelberg (Erzgebirge) bei minus 17 Grad oder auf dem Feldberg (Schwarzwald) bei minus 18 Grad. Wer unterdessen einen Ausflug auf die Zugspitze plant, den erwarten dort heute gefühlte minus 25 Grad.
Die weiteren Aussichten: Bis einschließlich Samstag bleibt es beim zeitweise sonnigen und mitunter eisigen Winterwetter, bevor am Sonntag von Westen her Schnee und Regen für akute Glätte sorgen können. Ihr Björn Alexander