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Der Tag Deutsch-Iraner droht in Teheran die Todesstrafe

Im Iran hat der zweite Prozess gegen den Deutsch-Iraner Dschamschid Scharmahd in einem Revolutionsgericht in Teheran begonnen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA werden dem 66-Jährigen mehrere Anschläge, unter anderem der Bombenanschlag 2008 auf eine Moschee in Südiran, zur Last gelegt. Ihm droht die Todesstrafe.

Bei dem Anschlag 2008 starben 14 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Außerdem wird Scharmahd als Leiter einer monarchistischen Oppositionsgruppe Spionage vorgeworfen. Scharmahd wurde im Sommer 2020 vom iranischen Geheimdienst in Dubai verhaftet - einige Quellen sprechen auch von einer Entführung - und ist seitdem in Teheran inhaftiert. Zuvor lebte er jahrelang in den USA. Seine Familie und westliche Menschenrechtsgruppen weisen die Anklagepunkte vehement zurück und fordern ein Ende des "Schauprozesses" sowie eine baldige Freilassung.

Quelle: ntv.de

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