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Der Tag Deutsche nahm Kinder mit zum IS - Sohn getötet

Eine deutsche Mutter, die ihre Kinder mit zum IS genommen hat, muss sich aller Voraussicht nach bald in Düsseldorf vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat am dortigen Oberlandesgericht Anklage gegen die Frau erhoben. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, die Kinder in Syrien in Lebensgefahr gebracht zu haben. Ein Sohn war 2018 im Bürgerkrieg bei einem Raketenangriff gestorben.

  • Die Ermittler werfen der Frau vor, Deutschland im Herbst 2015 mit den Kindern verlassen zu haben, um sich dem IS anzuschließen - gegen den Willen ihres Ehemanns, der damals beruflich unterwegs war.
  • Laut Bundesanwaltschaft mussten die Kinder in Unterkünften leben, die bombardiert und beschossen wurden, und sich einmal auch eine öffentliche Hinrichtung anschauen.
  • Den später getöteten Sohn ließ die Frau demnach schon als Sechsjährigen militärisch schulen. Sie selbst habe den "Katiba Nusaiba" angehört, einer Kampfeinheit von IS-Frauen.
  • Die Frau hatte in Syrien einen IS-Anhänger geheiratet und noch ein Kind bekommen. Nach dem Tod ihres Sohnes und ihres neuen Mannes war sie mit ihren Kindern nach Deutschland zurückgekehrt.

Quelle: n-tv.de