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Der TagDeutscher Buddelroboter hat sich auf Mars festgegraben

06.03.2019, 13:42 Uhr
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Das von der Nasa veröffentlichte Bild zeigt HP3 zu Beginn seiner Arbeit aus Perspektive der Sonde. (Foto: picture alliance/dpa)

Bei seinem Einsatz auf dem Mars hat sich der in Deutschland entwickelte Marsmaulwurf festgegraben. Der Roboter HP3 habe sich 30 Zentimeter in die Tiefe gehämmert, schreibt der Leiter des HP3-Experiments, Tilman Spohn vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in einem Blog. Dabei sei der Roboter auf ein Hindernis gestoßen. Nun haben die Forscher dem Roboter eine etwa zweiwöchige Pause verordnet. In dieser Zeit will das Team Strategien entwickeln, um das Hindernis zu überwinden.

HP3 ("Heat Flow and Physical Properties Package") war im November mit der Nasa-Mission "InSight" auf dem Mars gelandet. Dort soll er sich drei bis fünf Meter tief eingraben und den Wärmestrom aus dem Marsinneren messen. Das soll Aufschluss darüber geben, wie sich das Innere des Planeten entwickelt hat und ob er noch immer über einen flüssigen Kern verfügt. Der am DLR entwickelte HP3 sieht aus wie ein großer Nagel, der über einen eingebauten Hammer verfügt.