Der TagDeutschland schickt mehr Soldaten nach Afghanistan
Die Nato hat den geplanten Truppenabzug aus Afghanistan wegen der angespannten Sicherheitslage im Land vorerst gestoppt.
Die Außenminister der Bündnisstaaten beschlossen, den Einsatz am Hindukusch im nächsten Jahr mit nahezu unverändertem Aufwand fortzuführen. Rund 12.000 Soldaten werden damit die afghanischen Sicherheitskräfte beraten und ausbilden.
Deutschland weitet sein Engagement sogar wieder aus und will sich mit bis zu 980 Bundeswehrsoldaten beteiligen.
Zuletzt waren insgesamt 13.110 Soldaten für die "Resolute Support Mission" gemeldet - davon 850 Bundeswehrsoldaten.
Deutschland und die USA hatten für 2016 eigentlich einen weitreichenden Truppenabzug geplant. Heftige Angriffe radikalislamischer Taliban-Rebellen auf Städte wie Kundus führten zuletzt aber zu einem Umdenken.