Der TagDeutschland versorgt Jemen-Kriegspartei mit Waffen
Die deutsche Bundesregierung setzt ihre Waffenlieferungen an im Jemen-Krieg involvierte Länder fort.
Zwar gilt der Exportstopp an Saudi-Arabien, das die Militärkoalition anführt, noch bis Jahresende, jedoch wurden von Januar bis Juni Ausfuhrgenehmigungen im Wert von 312 Millionen Euro für Ägypten erteilt. Das geht aus dem Zwischenbericht zur Rüstungsexportpolitik im ersten Halbjahr 2020 hervor, den das Bundeswirtschaftsministerium vorlegte.
Damit steht das Land auf Platz zwei aller Genehmigungen für Drittstaaten - nach Israel (533 Millionen Euro) und noch vor den USA (266 Millionen Euro). Die Exporte nach Ägypten sind besonders wegen der Menschenrechtsverletzungen umstritten, die der Führung des Präsidenten Abdel Fatah Al-Sisi vorgeworfen werden.