Der TagDoch noch eine letzte Chance für den gestrandeten Wal?
Nach wie vor hoffen viele Menschen auf ein Happy End für den mehrfach gestrandeten Wal an der Ostsee. Doch die Chancen werden mit jedem Tag geringer. Er liegt weitgehend unverändert vor der Insel Poel. "Es gibt keine Neuigkeiten", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar. Das 12,35 Meter lange, 3,20 Meter breite und 1,60 Meter hohe Tier werde weiterhin von den Einsatzkräften beobachtet. "Wir sind weiter im Einsatz."
Heute wird Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus zufolge ein gesundheitliches Gutachten von Meeresbiologen und Veterinären zum Gesamtzustand des Meeressäugers erwartet. Das Gutachten soll Aufschluss über die Überlebenschance des kranken Wals geben. Dann soll die finale Entscheidung getroffen werden, so der Minister weiter. Ein weiterer Rettungsversuch mit einem Katamaran steht im Raum.