Der TagDönermesser-Prozess: Angeklagter spricht letzte Worte

Kurz vor Ende des Prozesses nach einem Mord mit Dönermesser in Reutlingen hat der Angeklagte um Verzeihung gebeten.
"Es tut mir alles sehr leid, was passiert ist", sagte er am Landgericht Tübingen in seinem letzten Wort. "Ich möchte dem Gericht mitteilen, dass jeder Mensch irren kann."
Dem 22-Jährigen wird vorgeworfen, am 24. Juli 2016 seine damalige Freundin mit einem Dönermesser getötet und bei seinem Amoklauf in der Reutlinger Innenstadt zwei Menschen verletzt zu haben. Er hat die Tat nach eigenen Angaben aus Eifersucht begangen, weil seine Freundin einen Liebhaber hatte.
Die Anwältin einer damals verletzten Frau hielt am Morgen das letzte Plädoyer und forderte wie zuvor die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe und die Feststellung einer besonderen Schwere der Schuld. Das Urteil soll am Nachmittag fallen.