Der Tag

Der TagDortmund: 150 Menschen müssen nach Zwischenfall in Zug ausharren

02.10.2022, 14:35 Uhr

Etwa 150 Bahnreisende haben am Vorabend zwischen Witten und Dortmund nach einem Zwischenfall mehrere Stunden in einem Zug warten müssen. Laut Bundespolizeisprecherin hatte der Zugführer des Regionalexpress 4 gegen 20.30 Uhr etwas bemerkt und daraufhin bei einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde eine Schnellbremsung ausgeführt. Es habe eineinhalb bis zwei Kilometer gedauert, ehe der Zug zum Stehen gekommen sei. Daraufhin hätten Polizisten die gesamte Strecke abgesucht, im Dunkeln aber zunächst nichts gefunden. Erst ein Polizeihubschrauber habe per Wärmebildkamera schließlich eine Person ausfindig machen können. Laut WDR wurde die Person vom Zug erfasst. Mehr Informationen liegen derzeit nicht vor.

Gegen 23.40 Uhr habe dann die Evakuierung des Zuges stattgefunden, sagte die Sprecherin. Die komplette Strecke habe erst heute um 2.00 Uhr wieder freigegeben werden können. Mit S-Bahn und Taxi seien die Reisenden weiter nach Dortmund gebracht worden.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

Bei Suizidgefahr: Notruf 112

Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: ntv.de