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Der TagDubai-Schokolade bei Stiftung Warentest: geschmacklich schwach und teils schadstoffbelastet

18.03.2025, 06:43 Uhr
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Optisch schön, doch auf die inneren Werte kommt es an. (Foto: IMAGO/Zoonar)

Das Fazit der Stiftung Warentest gleich vorneweg: Die Euphorie um die Dubai-Schokolade sei "unbegründet". Die in der Vorweihnachtszeit so gehypte Süßigkeit hält laut den Lebensmittelprüfern nicht, was sie verspricht: "Einzigartigen Geschmack oder herausragende Qualität fanden wir nicht", erklärten die Tester. "Dafür Schimmelpilzgifte und Fettschadstoffe." Mit Auswirkungen auf die Gesundheit sei durch den Verzehr aber nicht zu rechnen.

  • Stiftung Warentest prüfte sechs Dubai-Schokoladen im Preis von rund 7 bis 25 Euro pro 100 Gramm. Zwei davon stammten aus Dubai, eine aus der Türkei, eine aus den Niederlanden und zwei aus Deutschland.

  • Einen kräftigen Pistaziengeschmack beschrieben die Prüfenden den Angaben zufolge aber nur einmal beim Produkt von Le Damas - die anderen fünf Schokoladen schmeckten "nur nussig".

  • Daneben bestehen die Füllungen laut Stiftung Warentest vor allem aus Zucker und Pflanzenöl, zum Teil sind auch Aroma- und Farbstoffe enthalten. Vier der sechs Tafeln waren irreführend gekennzeichnet - es fehlten etwa Angaben zu Zusatzstoffen oder Hinweise für Allergiker.

  • Dafür fand Stiftung Warentest in den zwei Schokoladen aus Dubai die Fettschadstoffe 3-Monochlorpropandiol - und Glycidyl-Ester. Beide Stoffe sind demnach als möglicherweise krebserregend eingestuft. Sie kämen häufig in raffiniertem Palmöl vor, das auch in diesen beiden Tafel steckt.

  • Eine der Schokoladen sei zudem "deutlich" mit Aflatoxinen aus Schimmelpilzen belastet; sie treten demnach häufig in Pistazien auf.

Quelle: ntv.de