Der TagDürre zerstört französische Wohnhäuser
Die anhaltende Dürre beschert den Einwohnern der französischen Ortschaft Cour-Cheverny in der Weinbauregion Loire ein ganz neues Problem. Auf dem ausgetrockneten Lehmboden sacken die Häuser ab und werden von Rissen durchzogen, wie die Zeitung "Le Parisien" berichtet.
Das Tempo der Zerstörung ist beunruhigend: Demnach waren 2015 erst 30 Häuser betroffen, inzwischen sind es schon 270, in denen sich beispielsweise Fenster nicht mehr schließen lassen.
"Nichts ist mehr gerade in meinem Haus, außer ich selber", sagt eine Anwohnerin in dem Artikel. "Jeden Abend höre ich, wie das Haus kracht, das macht mir Angst, aber ich kann nichts tun."
Die Sanierung würde pro Haus etwa 100.000 Euro kosten. Die Betroffenen wollen sich die Kosten von ihrer Gebäudeversicherung erstatten lassen, die Versicherer warten aber noch auf die Anerkennung der Dürre als Naturkatastrophe.