Der TagDuterte stellt sexuelle Belästigung unter Strafe

Auf den Philippinen gibt es nun ein Gesetz, gegen das Staatspräsident Rodrigo Duterte selbst schon oft verstoßen haben soll: In dem südostasiatischen Inselstaat drohen ab sofort fürs Hinterherpfeifen, für anzügliche Blicke, frauenfeindliche, homophobe und transphobe Beleidigungen oder das ständige Erzählen schmutziger Witze Bußgelder oder gar Arrest. Auf Exhibitionismus, Befummeln, Stalken, Kneifen oder das Reiben an fremden Körpern stehen künftig bis zu sechs Monate Gefängnis. Duterte hatte das "Gesetz über sichere Räume" schon im April unterzeichnet, es wurde aber erst jetzt veröffentlicht.
Der 74-Jährige war in der Vergangenheit selbst mehrmals mit sexistischen und frauenfeindlichen Bemerkungen aufgefallen - wie etwa im August 2018, als er in einer Rede "solange es viele schöne Frauen gibt, gibt es auch viele Vergewaltigungsfälle" gesagt hatte.