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Der TagDutertes Anti-Drogen-Kampf fordert Tausende Tote

18.12.2018, 18:45 Uhr
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Auf den Philippinen sind offiziellen Angaben zufolge bisher mehr als 5000 Menschen in dem Anti-Drogen-Kampf unter Präsident Rodrigo Duterte getötet worden.

  • Zwischen dem 1. Juli 2016, dem Tag nach Dutertes Amtsantritt, und Ende November diesen Jahres habe es mehr als 115.000 Einsätze gegen mutmaßliche Drogendealer und Konsumenten illegaler Drogen gegeben, teilte die Anti-Drogen-Behörde des südostasiatischen Inselstaates mit. Dabei seien 5050 Menschen wegen Widerstands gegen ihre Festnahme ums Leben gekommen.

  • Kritiker weltweit werfen Duterte vor, mutmaßliche Drogendealer und -konsumenten ohne Prozess ermorden zu lassen.

  • Mehr als 164.000 Verdächtige wurden der Behörde zufolge im selben Zeitraum festgenommen. Darunter waren auch mehr als 150 Ausländer, unter anderem aus den USA, Kanada, Großbritannien, Südkorea, China, Taiwan und Hongkong.