Der TagEher kein "Durchbruch": Kreml dämpft Erwartungen vor Ukraine-Gipfel
Die Lage an der ukrainischen Grenze ist angespannt. Kiew und die USA fürchten, dass Russland Anfang nächsten Jahres eine Invasion plant. Moskau weist das zurück. Weil es häufig besser ist, miteinander statt übereinander zu sprechen, machen das der US-Präsident Joe Biden und der russische Präsident Wladimir Putin morgen bei einem Videogipfel. Doch bereits im Vorfeld bremst der Kreml die Erwartungen: "Es ist schwierig, einen Durchbruch bei den Verhandlungen zu erwarten", sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Das virtuelle Treffen sei aber schon ein Fortschritt: "Auch wenn sich unsere bilateralen Beziehungen immer noch in einem bedauernswerten Zustand befinden, gibt es in einigen Bereichen eine Belebung, einen beginnenden Dialog", sagt Peskow. "Auch wenn dieser Dialog derzeit nicht zu einheitlichen Positionen und Vereinbarungen führt, ist es trotzdem immer besser, miteinander zu sprechen."