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Der TagEigenen Tod wegen Schulden inszeniert - Mann nach 30 Jahren aufgespürt

26.06.2025, 14:27 Uhr

Ein Mann verschwindet 1994. Sein Auto wird in Düsseldorf gefunden mit Blutspuren. Es ist das Blut des 37-Jährigen. Die Behörden gehen von einem Tötungsdelikt aus, aber seine Leiche wird nie gefunden. Drei Jahre später lässt seine Familie ihn für tot erklären. Doch jetzt, 30 Jahre später, kann die Polizei den Fall aufklären: Einer Mitteilung zufolge hatte sich der Mann aus Viersen am Niederrhein vor Jahrzehnten ins Ausland abgesetzt. Er lebt in Frankreich und hat dort eine neue Familie gegründet. Die Ermittler hätten ihn gefunden, zweifelsfrei identifiziert und vernommen, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft Mönchengladbach mit. Das vermeintliche Opfer eines Verbrechens hatte genau das selbst vorgetäuscht und sich dafür auch selbst Verletzungen zugefügt. Er habe Probleme mit Schulden gehabt und Repressalien gegen sich und seine Familie befürchtet. Zu den Gründen für sein Verhalten geben die Ermittler keine Erklärung.

Quelle: ntv.de