Der TagEin Toter durch Sandsturm im Irak - mehr als 5000 Menschen im Krankenhaus

Ein schwerer Sandsturm hat weite Teile des Iraks heute in eine dichte Staubwolke gehüllt und bei mehr als 5000 Menschen zu schweren Atemproblemen geführt. In Bagdad meldet das Gesundheitsministeriums ein Todesopfer, fast Tausend Menschen wurden allein dort mit Atembeschwerden in Kliniken eingeliefert. In der westlich der Hauptstadt gelegenen Provinz Al-Anbar mussten laut den Behörden mehr als 700 Menschen ins Krankenhaus. Es war bereits der siebte Sandsturm im Irak binnen eines Monats. In Al-Anbar und in der Provinz Kirkuk nördlich der Hauptstadt forderten die Behörden die Menschen laut den Staatsmedien auf, möglichst nicht ins Freie zu gehen. Eine kleine gute Nachricht: Die meisten der eingelieferten Patienten konnten der Mitteilung zufolge die Krankenhäuser bereits wieder verlassen. Der Irak ist besonders stark vom Klimawandel betroffen. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Hitzewellen und lange Dürreperioden gegeben.