Der TagEine Tote und schwere Schäden in Griechenland
Der Wirbelsturm "Ianos" und ein weiteres Sturmtief über der Nordägäis haben in der Nacht zum Samstag in weiten Teilen Griechenlands schwere Schäden verursacht. In Mittelgriechenland kam eine Frau ums Leben, zwei weitere Menschen wurden vermisst. Viele könnten ihre Häuser wegen Hochwassers nicht verlassen, teilte die Feuerwehr am Morgen mit. Mehr als 600 Menschen seien von Rettungskräften aus Wohnungen befreit oder anderweitig gerettet worden.
Wegen Schäden an der Bahnstrecke wurde die Zugverbindung Athen - Thessaloniki unterbrochen. Bilder und Videos in sozialen Medien und in griechischen Medien zeigen die Spur der Verwüstung: Umgestürzte Bäume und Strommasten, weggeschwemmte Autos, Segelboote, die von Wind und Wellen an Land gespült oder gleich im Hafen versenkt wurden. Vielerorts stehen Straßen unter Wasser. Im Laufe des Samstags passiert "Ianos" die Westküste der Insel Kreta, während es in der Nordägäis stürmisch bleibt.