Der Tag

Der TagEis und Schnee verursachen Welle von Unfälle in mehreren Bundesländern

29.11.2023, 07:21 Uhr

"Quintius" hat Deutschland weiter im Griff. Das Tief zieht von der Nordsee nach Mecklenburg-Vorpommern und sorgt in einem Streifen von Südwest nach Nordost für Schneefall, während sich im Nordwesten die von der Nordsee mitgebrachte mildere Luft bemerkbar macht und dort meist Schneeregen oder Regen fällt. Auf den Straßen sagt das erneut für schwierige Bedingungen.

  • Schneefall und Glätte verursachten am frühen Morgen mehrere Verkehrsunfälle auf der Autobahn 7 in Norddeutschland. In Richtung Norden auf Höhe der Raststätte Holmmoor ist ein Transporter in die Mittelschutzleitplanke gefahren, wie die Polizei am Morgen mitteilte. In der Folge habe es durch den Rückstau einen weiteren Unfall gegeben. Nach bisherigem Kenntnisstand sei eine Person leicht verletzt worden.

  • Auch in Niedersachsen kam zu mehreren Verkehrsunfällen. Im Raum Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim seien elf witterungsbedingte Unfälle gemeldet worden, im Raum Oldenburg habe es sieben Glätteunfälle in der Nacht und am Morgen gegeben, teilte die Polizei mit. Dabei ist nach bisherigem Kenntnisstand niemand schwer verletzt worden.

  • Bei Unfällen in Nordrhein-Westfalen beschränkten sich die Schäden in erster Linie auf Blechschäden, wie aus einer Nachfrage bei den Leitstellen der Polizeien hervorging. Im Bereich Bielefeld gab es witterungsbedingt verschiedene Unfälle mit Sachschäden, aber keine Verletzten. Die Polizei warnte am Morgen auf der Autobahn 2 bei Bielefeld vor Gefahr durch Schnee auf der Fahrbahn in beide Richtungen.

  • Die Lage in Mecklenburg-Vorpommern war ähnlich prekär: Im Raum Rostock habe man mit einer Welle von 23 Glätteunfällen zu tun, teilte ein Sprecher der Polizei am Morgen mit. Auch von der Polizei Neubrandenburg hieß es, dass Unfälle in schnellem Takt gemeldet würden. Innerhalb von einer halben Stunde habe man vier glättebedingte Unfälle zu verzeichnen gehabt. Es gab aber sowohl in Rostock als auch in Neubrandenburg bislang keine Schwerverletzten.

Quelle: ntv.de