Der TagElektronische Nase erschnüffelt faulen Fisch

"Ist das noch gut oder kann das weg", frage ich mich oft beim Blick in den WG-Kühlschrank. Den eigenen Augen und der eigenen Nase kann man in der Regel vertrauen, ob Lebensmittel noch genießbar sind. Jetzt haben Forscher aber ein technisches Hilfsmittel entwickelt:
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben einen kleinen Sensor entwickelt, dem man unterschiedliche Gerüche beibringen kann. Diese elektronische Nase soll früh Verdorbenes oder gefährlichen Rauch erschnüffeln.
Einmal eingelernt, soll sie schneller reagieren als unser Riechorgan, teilte das KIT mit. Forscher um den Physiker Martin Sommer arbeiten daran, den Geruchssensor möglichst schnell "massen- und alltagstauglich" zu machen. Der Sensor passt in ein Smartphone und könnte zum unentbehrlichen Helfer beim Einkauf werden.