Der TagElf Tote nach Unglück in russischer Kläranlage
Nach dem schweren Unglück in einer Kläranlage im Süden Russlands ist die Zahl der Toten auf elf gestiegen. Ein Arbeiter sei im Krankenhaus gestorben, teilte die Verwaltung in Taganrog mit. Bei vier Verletzten besteht weiter Lebensgefahr. Die Menschen erlitten nach Behördenangaben vermutlich eine Methangasvergiftung bei den Arbeiten in der Kläranlage in dem Dorf Dmitriadowka in der Nähe der bei Touristen beliebten Küstenstadt Taganrog am Asowschen Meer.
Zu dem Unglück war es schon am Freitag gekommen. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Ermittelt wird wegen möglicher Verstöße gegen die Sicherheitsvorkehrungen. Die Behörden stellten den Familien der getöteten Arbeiter je eine Million Rubel (rund 11.000 Euro) in Aussicht. Die meisten Toten waren aus dem Klärbecken geborgen worden.