Der TagErdbebenopfer in Haiti warten auf Hilfe - Knapp 2000 Tote geborgen
Vor vier Tagen erschütterte ein Erdbeben den Karibikstaat Haiti. Jetzt spitzt sich die Lage zu.
Viele Verletzte warten immer noch verzweifelt auf medizinische Hilfe und Lebensmittel.
Viele Krankenhäuser wurden durch das Beben zerstört, sodass der Zugang zu medizinischer Versorgung nur schwer möglich ist.
Es wurden zwar Notzelte aufgestellt, aber das medizinische Personal konnte nicht allen Hilfesuchenden helfen.
Die Zahl der geborgenen Toten ist auf 1941 angestiegen.
Der Sturm "Grace" erschwert die Arbeit der Hilfskräfte.
"Es waren nicht genug Ärzte da und nun ist sie tot", sagt Lanette Nuel, die Leiche ihrer Tochter liegt neben ihr. Sie sitzt vor der Klinik von Les Cayes, einer der am schwersten von dem Erdbeben getroffenen Städte. "Wir kamen gestern Nachmittag, sie starb am Morgen. Wir konnten nichts tun."