Der TagErdrutsch begräbt Minenarbeiter in Myanmar unter sich - Dutzende Tote befürchtet
Nach einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk im Norden Myanmars werden nach Angaben von Einsatzkräften und Augenzeugen vermutlich bis zu 100 Menschen vermisst und Dutzende Tote befürchtet. Demnach haben die Einsatzkräfte 25 Verletzte ins Krankenhaus gebracht und einen Toten gefunden. Rund 200 Rettungskräfte suchten dem Vertreter der Rettungskräfte, Ko Nyi, zufolge nach Leichen. Einige benutzten Boote, um in einem nahe gelegenen See nach den Toten zu suchen.
Die Minenarbeiter hatten den Berichten zufolge Steine in der jadereichen Gegend von Hpakant im Bundesstaat Kachin gesammelt, als sie von einer Schlammlawine begraben wurden. Bergbauabfälle seien zuvor in einen See gestürzt und hätten den Erdrutsch ausgelöst, sagte Dashi Naw Lawn von der Kachin Network Development Foundation, die bei den Rettungsarbeiten half. Die Bergleute seien daraufhin in den See mitgerissen worden. "Fast 100 von ihnen werden möglicherweise vermisst, so haben es Augenzeugen gesagt, die gerade noch vor dem Erdrutsch fliehen konnten", erzählte er der Deutschen Presse-Agentur am Telefon. "Wir können eine genaue Zahl von Todesfällen aber noch nicht bestätigen."
Update: Das Medienportal "Kachin News Group" sprach von 20 getöteten Minenarbeitern.