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Der TagErste Sparkassen-Kunden bekommen Dokumente aus aufgebrochenen Fächern zurück

08.05.2026, 08:41 Uhr

Gut vier Monate nach dem spektakulären Sparkassen-Einbruch in Gelsenkirchen Ende Dezember bekommen mehrere Kunden Dokumente aus ihren aufgebrochenen Schließfächern zurück. Es handele sich dabei vor allem um namentlich klar zuzuordnende Dokumente wie Kaufverträge, Urkunden, Fahrzeugbriefe oder Familienstammbücher, sagt eine Sparkassensprecherin.

Sie gehörten zu den rund 50.000 Gegenständen, die die Einbrecher Ende 2025 in dem verwüsteten Tresorraum zurückgelassen hatten. Die Dokumente und Gegenstände würden schrittweise den jeweiligen Kunden zugeordnet und zurückgegeben. Das sei nicht leicht und gleiche einem gigantischen Puzzle, hatte Sparkassenchef Michael Klotz gesagt. Unter den von den Einbrechern zurückgelassenen Gegenständen könnten durchaus auch werthaltige Dinge sein, sagt die Sprecherin. Wenn die Rückgabe abgeschlossen ist, soll final der Schaden der gut 3000 Kunden durch den Tresorraum-Einbruch ermittelt werden. Die Polizei wies am Morgen darauf hin, dass alle in Empfang genommenen Wertgegenstände im Nachgang bei der Polizei angegeben werden müssten. "Nur so ist gewährleistet, dass all jene Gegenstände, die im Zuge der polizeilichen Vernehmungen zunächst als gestohlen gemeldet wurden, nicht weiter zur Sachfahndung ausgeschrieben sind." Dazu sollten sich betroffenen Personen telefonisch bei der Polizei melden. 

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Geöffnete Schließfächer, leere Boxen und Unterlagen liegen im Tresorraum der Sparkasse. (Foto: picture alliance/dpa/Polizei Gelsenkirchen)

Quelle: ntv.de