Der TagEscobars Terror-Nilpferde sollen abgeschoben werden

Vor allem in den 70er und 80er Jahren stieg der kolumbianische Drogenbaron Pablo Escobar zu fabelhaften Reichtum auf - was auch ein paar exzentrische Auswüchse mit sich brachte. So schaffte sich der Kriminelle einst vier afrikanische Flusspferde für den Tierpark in seiner Hacienda Nápoles an. Heute versetzen deren verwilderte Nachkommen jedoch die Menschen in der Region in Angst und Schrecken. Die Tiere zerstören immer wieder Felder und bringen Menschen in Gefahr.
Nun präsentiert eine örtliche Umweltschutzorganisation eine Lösung: Sie will die Nilpferde nun in Zoos im Ausland unterbringen. "Es gibt Zoos im Ausland, die Interesse haben", zitierte die Zeitung "El Tiempo" den Biologen David Echeverry. Gespräche gebe es mit Peru, Uruguay, Mexiko und Ecuador.