Der Tag Eskalation in Golfregion: 30.000 Touristen deutscher Veranstalter betroffen
Die Flugzeuge starten nicht, die Kreuzfahrtschiffe fahren nicht ab, dafür gibt es immer wieder Raketenalarm: Tausende Urlauber aus der ganzen Welt sitzen im Kriegsgebiet in Nahost fest. Wann eine Ausreise für die Betroffenen wieder möglich sein wird, ist laut Außenminister Johann Wadephul gegenüber der "Bild"-Zeitung derzeit nicht absehbar. Das dürfte vor allem davon abhängen, wie sich der Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran in den nächsten Tagen entwickelt.
Laut dem Deutschen Reiseverband sind aktuell rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern von der Situation betroffen. Sie halten sich derzeit in der Region auf oder ihre Flüge aus anderen Regionen der Welt sollten über die Drehkreuze in der Region gehen. Wie viele Deutsche konkret aktuell in der Golfregion sind, ist unklar. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Sonntag, in der Krisenvorsorgeliste hat sich bislang eine niedrige fünfstellige Zahl betroffener Deutscher in der Golfregion registriert - also mehr als 10.000 Menschen. Das können Urlauber sein oder im Ausland lebende Deutsche, die Registrierung ist freiwillig.