Der TagEsken gibt Wasserstandsmeldung zu Koalitionsverhandlungen
Am meisten Zeit frisst das Kleingedruckte - so ist es wohl auch bei den Koalitionsverhandlungen. Dennoch gibt sich SPD-Chefin Saskia Esken optimistisch über die Verhandlungen mit der Union - erwartet aber keine rasche Einigung. "Ich bin überzeugt, dass wir in die nächste Woche gehen werden, da ist noch viel zu tun", sagte Esken vor einer weiteren Gesprächsrunde in Berlin. Die Gespräche kämen voran. "Ja, es ist, wie soll ich sagen, ein tägliches Wechselbad, weil immer noch sehr, sehr unterschiedliche Parteien verhandeln", sagte die Sozialdemokratin. "Und gleichzeitig spüren wir eine große Verantwortung." SPD und Union kämen sich in allen Punkten deutlich näher. "Das stimmt wirklich hoffnungsfroh, nicht für uns, sondern für das Land, für die Menschen."
Ähnlich äußerte sich CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zu den Verhandlungen über Finanzfragen. "Wir stellen da Bewegung fest", sagte Dobrindt. "Für uns ist entscheidend, dass Einsparpotenziale realisiert werden. Vorschläge dazu, die liegen dann auf dem Tisch und müssen diskutiert werden." Es gehe nicht darum, Zeitdruck aufzubauen, sondern die Punkte sauber abzuarbeiten.