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Der TagExperten warnen vor Extremwetter

24.04.2026, 14:48 Uhr

Die Anzeichen für ein baldiges starkes Wetterphänomen El Niño werden immer stärker. Darauf deuteten die rapide steigende Temperaturen der Meeresoberfläche im äquatorialen Pazifik hin, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in Genf. Die Auswirkungen könnten bereits ab Mai spürbar werden. Das Wetterphänomen sorgt einerseits für schwere Regenfälle in einigen Weltregionen, etwa in Teilen Afrikas oder in Südamerika, andererseits für Dürren, etwa in Australien oder Indonesien. El-Niño-Ereignisse heizen zudem die globalen Temperaturen zusätzlich an. 

Dem bislang heißesten Jahr 2024 ging zum Beispiel ein El Niño voraus. Damals lag die globale Durchschnittstemperatur bei etwa 1,55 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Auch 2027 könne in einem Bereich über 1,5 Grad liegen, sagte der Leiter der WMO-Abteilung für Klimavorhersagen, Wilfran Moufouma Okia, in Genf. 

Quelle: ntv.de