Der TagFahnder stoßen auf mehr als 1,6 Tonnen Kokain im Hafen von Rotterdam
Rotterdam ist ein gefragter Umschlagplatz für Drogen aus südamerikanischen Ländern nach Europa, wie sich auch an diesem Beispiel zeigt: Niederländische Grenzschützer haben im Hafen von Rotterdam mehr als 1,6 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Drogen waren in Containern mit Bananen, Kakaobohnen und Zement versteckt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Der Straßenverkaufswert wird auf 127 Millionen Euro geschätzt.
Die Drogen trafen in drei Containern in Europas größtem Handelshafen ein. Der erste kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus Ecuador und war mit Bananen beladen. Der zweite transportierte Kakaobohnen, die ebenfalls in Ecuador verschifft wurden, aber über Kolumbien und Antwerpen eintrafen. Im dritten Container befand sich Zement für Portugal einschließlich fünf Sporttaschen, die mit Drogen gefüllt waren. Die niederländischen Behörden erklärten, sie hätten im zu Ende gehenden Jahr mit insgesamt 68 Tonnen Kokain so viel Kokain wie nie zuvor beschlagnahmt.