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Der TagFalscher Kanzlerkandidat? Mützenich bestätigt "Grummeln" in der SPD

13.11.2024, 06:19 Uhr
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Kanzler Olaf Scholz ist alles andere als beliebt. Das stellt die SPD vor der anstehenden Neuwahl vor Probleme. Fraktionschef Rolf Mützenich hat dahingehend eingeräumt, dass es in seiner Partei Debatten über den idealen Kanzlerkandidaten gibt. "Ja, Grummeln ist da. Natürlich gibt es auch diese Stimmen", sagte Mützenich im ZDF-"heute journal". Am Ende wisse die Partei aber, dass sie nur gemeinsam gewinnen könne. Auf die Nachfrage, ob dies mit Olaf Scholz passieren werde, antwortete Mützenich: "Da bin ich fest von überzeugt."

Auf die Frage, ob es ihn jucke, dass Christian Lindner Unionsfraktionschef Friedrich Merz als Gewinner der kommenden Bundestagswahl sehe und für Scholz das Rennen gelaufen sei, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Abend im Gespräch mit Pinar Atalay bei "RTL Direkt": "Es juckt mich in dem Sinne nicht, weil ich mich auch nicht an Herrn Merz messe, aber ich will mich auch nicht an ihm abarbeiten." Auf der Strecke würden die Unterschiede zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz deutlich werden. Der CDU-Chef und Kanzlerkandidat der Union habe etwa "eine komische Interpretation von Leistungsträgern in der Gesellschaft". Mützenich betonte, dass Merz noch "nie ein Regierungsamt innegehabt hätte" und sich in der Vergangenheit "sehr schnell von der Politik in die Wirtschaft verabschiedet" habe. Auf den Hinweis, dass Merz besser ankomme als Scholz, sagte Mützenich: "Ich möchte mit dem Kanzler mit seiner Erfahrung antreten." Scholz habe "eine Menge in dieser Koalition aushalten müssen. Ab jetzt kann er zeigen, was in ihm steckt." Im aktuellen Trendbarometer von RTL/ntv kommt die Union auf 33 Prozent, die SPD liegt mit 16 Prozent weit dahinter. Bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz liegt Merz zwar vor Scholz. Noch beliebter ist aber Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD.

Quelle: ntv.de