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Der TagFalschparker behindert Feuerwehr - Brandopfer gestorben

10.04.2025, 14:59 Uhr

Zweieinhalb Wochen nach einem Brandeinsatz in Köln, bei dem die Feuerwehr durch einen Falschparker behindert wurde, ist ein lebensgefährlich verletzter Mann gestorben. Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Autofahrer nun wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung, nachdem sie zunächst wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt hatte.

Bei dem Einsatz war die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand gerufen worden. Weil ein Auto im Halteverbot stand, konnte ein Drehleiterwagen nach Angaben der Feuerwehr nicht in eine Nebenstraße einbiegen. Deswegen habe das Opfer nicht mit der Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss gerettet werden können, sondern musste in ein Sprungpolster springen. "Es bestehen konkrete Anhaltspunkte, dass die Behinderung der Feuerwehrfahrzeuge und die damit eingetretene zeitliche Verzögerung von mehreren Minuten ursächlich dafür gewesen sein kann, dass der Geschädigte nicht eher gerettet werden konnte und infolgedessen weitere schwere Verbrennungen erlitten hat", sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Quelle: ntv.de