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Der TagFast jeder dritte Mensch könnte künftig unter Hitze und Dürre zugleich leiden

08.04.2026, 19:55 Uhr
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Mittel- und Südamerika, Südeuropa, Afrika und Südasien werden der Studie zufolge am stärksten von den Extremereignissen betroffen sein. (Foto: picture alliance / CHROMORANGE)

Einer Studie zufolge werden kombinierte Hitze-Dürre-Ereignisse künftig häufiger auftreten. "Wenn sich an der derzeitigen Klimapolitik nichts ändert, könnte fast ein Drittel der Weltbevölkerung bis zum Ende des Jahrhunderts häufigeren und schwereren Hitze-Dürre-Bedingungen ausgesetzt sein", sagt Di Cai, Erstautorin der Studie vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Das wären fast 2,6 Milliarden Menschen, schreibt das AWI in Bremerhaven. Haupttreiber für diese Entwicklung sind demnach die vom Menschen gemachten Treibhausgase. Länder in den tropischen und subtropischen Breitengraden werden der Studie zufolge am stärksten von den Hitze-Dürre-Extremen betroffen sein. Die Autorinnen und Autoren sagen außerdem, dass "einkommensschwache Länder, obwohl sie nur minimal zu den globalen Emissionen beitragen, voraussichtlich häufiger darunter leiden werden als einkommensstarke Länder". Dies verdeutliche den Handlungsbedarf noch mehr, warnen die Forschenden.

Quelle: ntv.de