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Der TagFlüchtlinge geben Hinweise auf mögliche Kriegsverbrechen

11.04.2016, 09:50 Uhr

In den vergangenen zwei Jahren haben deutsche Behörden einem Medienbericht zufolge 13 Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien und im Irak eingeleitet. Das berichtete der Hessische Rundfunk unter Berufung auf das Bundeskriminalamt. Demnach gaben Flüchtlinge in dieser Zeit mehr als 2800 Hinweise auf mögliche Täter, die sich derzeit in Deutschland aufhalten.

Die Hinweise stammten unter anderem aus den Antragsverfahren von Asylbewerbern, in deren Verlauf die Mitarbeiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge routinemäßig nach Hinweisen auf Kriegsverbrechen fragen. Nur ein Teil biete aufgrund konkreter Zeugenaussagen oder von Internetbildern aber Anlass für weitergehende Ermittlungen. In vielen Fällen handle es sich um pauschale Verdächtigungen ohne wirkliche Beweise.

Quelle: ntv.de