Der TagFohlen fällt Klippe runter: Tierschützer klagen über Selfie-Jäger
In Wales ist ein neugeborenes Fohlen von einer Klippe in den Tod gestürzt. Der Grund ist fatal: Schaulustige hätten das Tier und seine Mutter immer näher an den Rand des Felsens gedrängt, zitierte die BBC den Landwirt Nicky Beynon, der die Ponys überwacht. Selfies seien nicht wichtiger als der Respekt vor dem Freiraum eines Tieres, sagte Mo Metcalf-Fisher von der Organisation Countryside Alliance der britischen Nachrichtenagentur PA. "Die Natur ist kein Vergnügungspark, es ist für viele ein Vollzeitarbeitsplatz und ein Zuhause für Mensch und Tier."
Wilde Ponys leben seit langem schon auf den Klippen der Halbinsel Gower nahe der walisischen Stadt Swansea. Die Tiere sind ein beliebtes Fotomotiv. Zuletzt aber nahmen gefährliche Vorfälle beim Selfie machen zu. Jüngst habe eine junge Frau ärztlich versorgt werden müssen, weil sie von einem Pony getreten wurde. Die Organisation National Coastwatch rät dazu, lieber die Zoom-Funktion auf dem Handy zu nutzten, als tatsächlich auf Tuchfühlung zu gehen.