Der TagForscher warnen für kommende Monate vor "besonders heftigen" Waldbränden
Nach einem Start ins Jahr 2026 mit extremen Wetterereignissen haben Forscher für die kommenden Monate vor "besonders heftigen" Waldbränden gewarnt. Die weltweite Waldbrandsaison habe in diesem Jahr "sehr früh begonnen", sagt der Forscher Theodore Keeping vom Imperial College London Journalisten. Die Wahrscheinlichkeit verheerender extremer Brände könnte "die höchste sein, die wir in der jüngeren Geschichte erlebt haben, sollte sich tatsächlich ein starker El Niño entwickeln", sagt Keeping.
Der Wissenschaftler ist Mitglied der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Er bezog sich bei seinen Äußerungen auf das natürlich auftretende Wetterphänomen El Niño, bei dem sich die Wasseroberfläche im Pazifik erwärmt, was zu weltweiten Veränderungen der Winde, des Luftdrucks und der Niederschläge führt. In der Folge steigt das Risiko für Wetterextreme. Der vergangene El Niño trug dazu bei, dass 2023 und 2024 die wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen waren. In diesem Jahr hat sich El Niño noch gar nicht gebildet. Laut einigen Wetterbehörden könnte das bevorstehende Ereignis aber noch stärker ausfallen - womöglich sogar vergleichbar mit einem "Super"-El-Niño wie vor 30 Jahren.