Der TagFrankfurt sagt Yoga-Kursen in Parks den Kampf an

Yoga- und Fitness-Kurse in öffentlichen Parks sind in vielen Städten völlig normal - nur nicht in Frankfurt. Die Stadt fürchtet, dass solche Sportveranstaltungen zu Lasten der Allgemeinheit gehen und hat ihnen den Kampf angesagt.
Die Stadt will gegen Geschäftsleute vorgehen, die in öffentlichen Parks gegen Bezahlung ihre Sportkurse anbieten. Sie reagiert damit unter anderem auf Beschwerden von Anwohnern, die sich durch den entstehenden Lärm und den Müll belästigt fühlen.
Wie das zuständige Grünflächenamt mitteilte, seien bereits vier Anbieter angeschrieben worden. "Wir wollen den Frankfurtern nicht ihren Sport vermiesen, aber die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums ist nicht gewollt", begründete Behördenleiter Stephan Heldmann das Vorgehen. Die Nutzung der Parks sei der Allgemeinheit vorbehalten - nicht Geschäftsleuten, die damit Geld verdienen.
Die Grünflächensatzung der Stadt verbietet es, in den öffentlichen Grünanlagen "Waren oder Dienstleistungen jeglicher Art anzubieten".