Der TagFrau aus Singapur misshandelt und tötet ihre Hausangestellte
In Singapur hat sich eine Frau schuldig bekannt, ihre Hausangestellte ausgehungert, geschlagen und getötet zu haben. Die junge Frau aus Myanmar habe nach einem Jahr im Haushalt der Angeklagten nur noch 24 Kilogramm gewogen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie wurde bis zu ihrem Tod im Jahr 2016 zudem von ihrer Arbeitgeberin geschlagen, getreten, gewürgt und mit dem Bügeleisen verbrannt.
In Singapur arbeiten mehr als 250.000 Frauen aus armen asiatischen Ländern als Dienstmädchen. In dem wohlhabenden Stadtstaat wurden schon häufiger Arbeitgeber wegen Misshandlungen ihrer Hausangestellten verurteilt, selten wurde aber ein so schlimmer Fall bekannt. Die 40-jährige Gaiyathiri Murugayan bekannte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Dienstag in 28 Anklagepunkten schuldig, darunter auch vorsätzliche Tötung. Ihr droht nun lebenslange Haft.