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Der TagFrau packt Kleinkind in Koffer - und verstaut es im Gepäckraum eines Reisebusses

04.08.2025, 07:09 Uhr

"Erstickung, Kohlenmonoxidvergiftung, Hitzeerschöpfung und psychisches Trauma" - das alles hätte laut Experten einem zweijährigen Mädchen in Neuseeland passieren können, nachdem seine Mutter es in einen Koffer gepackt und im Gepäckraum eines Reisebusses verstaut hatte. Zum Glück wurde das Kleinkind während der Fahrt von Whangarei nach Auckland bei einem planmäßigen Halt in der Stadt Kaiwaka lebend entdeckt - stark überhitzt, aber äußerlich unverletzt, wie die Polizei mitteilte.

Entdeckt wurde es nur zufällig, nachdem ein Fahrgast um Zugang zum Gepäckraum gebeten hatte. Der Busfahrer bemerkte dabei, dass sich ein Gepäckstück bewegte. Als er es öffnete, fand er darin das Kind. Die beiden Städte liegen rund 160 Kilometer voneinander entfernt. Die Fahrt dauert normalerweise etwa zweieinhalb Stunden.

Die Polizei nahm die 27 Jahre alte Mutter fest. Gegen sie wurde Anklage wegen Misshandlung beziehungsweise Vernachlässigung eines Kindes erhoben, wie die Behörden mitteilten. Sie soll noch am Montag vor Gericht erscheinen.

Quelle: ntv.de