Der TagFrauen werden über soziale Medien in illegale Samenspende-Angebote gelockt
Frauen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, werden laut einem Medienbericht sexuell belästigt und ihnen werden online billige, illegale Spermaproben angeboten. Wie die BBC berichtet, warnt die britische Aufsichtsbehörde für Reproduktionsmedizin Frauen vor der Gefahr der "Ausbeutung durch skrupellose Spender". Demnach suchen einige derjenigen, die keinen Zugang zu Fruchtbarkeitsbehandlungen haben, nach Alternativen auf Social-Media-Plattformen. Dies würde einen wachsenden, unregulierten Markt entstehen lassen. Aus Verzweiflung würden sich manche sogar Webseiten zuwenden, die sich "Tinder für Sperma" nennen.
Die britische Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie (HFEA) definiert eine unregulierte Spende als eine Spende, die außerhalb einer von der HFEA lizenzierten Einrichtung stattfindet, und fügte hinzu, dass dies im Vereinigten Königreich eine Straftat sei. Dem Bericht der BBC zufolge bieten unregulierte Spender ihre Dienste auf unterschiedliche Weise an, von solchen, die Sex anbieten, bis hin zu solchen, die die Kosten für die Anreise um die halbe Welt zur künstlichen Befruchtung berechnen. Einige der Männer würden unentwegt auf Sex drängen und versuchten, die Frauen davon zu überzeugen, dass dies die billigste und effektivste Option sei.
Ein Sprecher des Nationalen Polizeichef-Rats sagte der BBC: "Unregulierte Samenspenden bergen viele Risiken und können die Schwächsten ausnutzen. Wir raten der Öffentlichkeit dringend, sich über die Risiken zu informieren und nur regulierte Wege zu nutzen."