Der TagFrüherer CIA-Mitarbeiter zu 40 Jahren Haft verurteilt
Die CIA spricht von einem "digitalen Pearl Harbor", um zu beschreiben, welche Dimension der Datendiebstahl für sie hat. Verantwortlich dafür ist ein früherer Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes. Ein Bundesgericht in New York verurteilt ihn zu 40 Jahren Gefängnis. Der Programmierer hatte geheime Hacker-Software der CIA an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben. Verurteilt worden war er wegen einer ganzen Reihe von Taten: Spionage, Hacker-Aktivitäten, Missachtung des Gerichtes, Falschaussagen gegenüber der Bundespolizei FBI und Kinderpornografie. Der heute 35-Jährige hatte zwischen 2012 und 2016 für ein Hacker-Team der CIA gearbeitet. Aus Ärger über seine früheren Kollegen soll er die Schadsoftware des Geheimdienstes weitergegeben haben. Laut der Staatsanwaltschaft erhielten so Hacker weltweit Zugriff auf diese Werkzeuge.