Der TagFünf Sonnenschutzmythen im Check
Die Stiftung Gesundheitswissen hat fünf Sonnenschutz-Mythen unter die Lupe genommen und klärt auf, wie man die Sonnenstunden guten Gewissens genießen kann. Denn eines ist sicher: Sommerliche Wärme und Sonnenstrahlen tun den meisten Menschen gut. Doch zu viel Sonne kann auch schädlich sein.
Mythos 1: Wer Sonne meidet, riskiert einen Vitamin-D-Mangel
Stimmt zum Teil. Sonnenschutzmaßnahmen können die Bildung von Vitamin D in der Haut verringern. Allerdings reicht es aus, zwei- bis dreimal in der Woche Gesicht, Hände und Arme ein paar Minuten unbedeckt in die Sonne zu halten, und zwar die Hälfte der Zeit, in der man sonst - abhängig von seinem Hauttyp - ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde.
Mythos 2: Im Schatten bekommt man keinen Sonnenbrand
Stimmt zum Teil. Zwar verringert Schatten die UV-Belastung, aber er schirmt sie nicht komplett ab. Wie gut Schatten oder Wolken vor UV-Strahlung schützen, lässt sich nicht genau sagen und hängt auch davon ab, was den Schatten spendet. Es empfiehlt sich, auch im Schatten Sonnencreme zu benutzen.
Mythos 3: Vorbräunen schützt vor Sonnenbrand
Stimmt nicht. Vorbräunen, ob im Freien oder im Solarium, bietet nur einen begrenzten Schutz vor Sonnenbrand.
Mythos 4: Wer wasserfeste Sonnencreme nimmt, muss sich nach dem Baden nicht mehr eincremen
Stimmt nicht. Wasser und Schweiß lösen die Sonnencreme von der Haut. Wasserfeste Schutzmittel halten diesen Prozess nur bedingt auf.
Mythos 5: Kleidung schützt vor Sonnenbrand
Stimmt. Langärmelige, möglichst dicht gewebte Kleidung schützt vor Sonnenbrand. Auch ein Hut oder eine Kappe mit einer breiten Krempe und/oder einem Nackenschutz gelten als sinnvoll. Es gibt auch spezielle UV-Schutz-Kleidung, die meist aus einem schnell trocknenden Material hergestellt ist.