Der TagFür Aufschwung: Klingbeil will Ehegattensplitting beerdigen
Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge plant Finanzminister Lars Klingbeil eine Abschaffung des Ehegattensplittings. Die Idee dahinter ist, dass so mehr Frauen, die bislang nicht oder kaum berufstätig sind, künftig arbeiten - weil sich das viel eher für sie lohnt. Dadurch soll das Arbeitsvolumen in Deutschland steigen und der Wirtschaftsaufschwung möglich gemacht werden.
Eine kürzlich vorgestellte Studie kommt zudem zu dem Schluss, dass ein Ende des Ehegattensplittings zu mehr Geburten in Deutschland führen kann. Laut Analyse der Rockwool Foundation Berlin (RFBerlin) könnte "die Geburtenrate könnte um 5,7 Prozent höher liegen, wenn das Ehegattensplitting abgeschafft und Steuervorteile nicht mehr an die Heiratsurkunde gebunden würden, sondern an die Kinder", fasste RFBerlin-Projektleiterin Hanna Wang die Ergebnisse zusammen.