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Der TagFukushima: Schilddrüsenkrebs bei Kindern vervielfacht

10.03.2016, 15:10 Uhr

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Japanische Ärzte prüfen im März 2011 die Strahlenbelastung von Kindern. (Foto: REUTERS)

Kurz vor dem fünften Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima schlagen zwei vor allem von Ärzten getragene Nichtregierungsorganisationen Alarm: In der betroffenen Präfektur Fukushima seien bereits 116 Kinder mit Schilddrüsenkrebs diagnostiziert worden. In einer vergleichbaren Bevölkerungsgröße gibt es normalerweise einen bis fünf Fälle pro Jahr. Die beiden Organisationen PSR und IPPNW stützten sich bei ihren Untersuchungen auf wissenschaftliche und medizinische Daten.

In Zukunft seien zudem tausende zusätzliche Krebsfälle zu erwarten. Die japanische Gesellschaft sei nach der Fukushima-Katastrophe erhöhten Strahlenwerten ausgesetzt worden - etwa im Wasser und in Lebensmitteln. Das entspreche einem erhöhten Krebsrisiko von 9600 bis 66.000 zu erwartenden Krankheitsfällen.

Quelle: ntv.de